Göteborgs Handels- och Sjöfartstidning – 7 juli 1841, sida 1

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0, sorge nicht Bruder, änd wärest du in Noth; Man soll ja jetzt singen hei Wasser und Brot — Wasser und Brot sind freilich nicht fein, Drum essen wir Fleisch und trinken auch Wein 2. O, sorge nicht Bruder. wenn Liebe dich trägt, Und wenn dir dein Mädchen von Liebe vorlugt — Lasz laufen das Liebehen. du bleibst nielit allein, Ein redlicher Freund ist in:mer der Wein. 3. Und will dir das Schicksal den Reichthum verwehren, Und kannst du bei Hofe nicht kommen in Ehren — Was nutzt dir die Ehie, vom Orden der Schein, Das wahrhaft Reelle das ist nur der Wein. 2. Uud kommt ein Philister und will dich belehren, Dasz du die nuchterne Gesellschaft sollst ehren — Gelobe mein Bruder nächtern zu seyn; So lange du Mangel leidest an Wein. 5 Gesetzt cin Galenus, er wollt uns dociren Wie man mit Wasser die Gicht kann curiren — Lasz heilen ihn. Bruder, und gläcklich auch seyn! Wir aber heilen sie besser mit Wein. 6. Und kommt dir ein Mädchen beim Trinken zur Hand, So kisz ihr das Händehen und sey hubsch galant — Doch will sie dir mehr als Mädchen noch seyn, Hute dich, Bruder, und verlasz nicht den Wein! Und käme auch Orpheus mit Lorber bebrämt, Und sänge wie Liebe die Löwen gezähmt — Lasz singen ihin, Bruder, meintwegen auch schrein, Gesang und Liebe sind nichts gegen Wein. 8. Und könnt ich das måchtige Schweden gewinnen, Mit Bergen voll Eisen und Fabrike n die spinnen , Mögen Eisen und Garn den Kaufmann erfrewn — Uns aber Bruder, erfreut nur der Wein. 9. Und wird? es das Fatum so stellen anf Erden, Dasz ich Dr. B. wo König soilt werden — Mein erster Befebl an die Stände sollt seyn: Quiriten und Adel trinket brav Wein! 10. Drum sorge nicht Bruder, und lasz uns brar zechen Und manchen Minister vom Posten ausstechen — Und manchen Bischof mit Satyren kasteiin, Wenn uns zu fröh nicht ausgeht der Wein. Dr. B. 2—

7 juli 1841, sida 1

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