Göteborgs Handels- och Sjöfartstidning – 4 juni 1842, sida 1

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Mit tiefstem Schwarz hast Meister Du verkehrt, und doch hast Du die Kunst des Lichts gelehrtDu legtest Geist und Wort an ehrne Banden, und damit erst ist beides auferstanden. Durch Druck hast Du gelehrt den Druck vernichten, unrecht Gericht durch Deine Zeugen richten. Ein Sinai mit neuen Donnerworten, ein Thabor auch bist Du den Völkern worden. Wer ist nun der, der, was Du hell gemacht, will wiedertauchen in die alte Nacht? Wer wagts, die Kainssände zu bereiten. dem Wort die ehrne Zunge auszuschneiden? Wer wagts, die ächten Zeugen zu verderben, und dafär falsche Henchler anzuwerben ? Wer tritt selbst dem Gesetz und Friedensberge mit Fesseln noch, als menschenspähnder Scherge? Zur schwarzen Kunst macht Dich die feile Zunft, die schreibt und druckt zum Ärger der Vernunft. Zum Kain wird an Dir der Volksdespot, der freies Wort fär klares Recht verbot; Der die Censur zu einer Hindinn macht, die jeden Herrn, der sie ernährt, bewacht; Der mit Spionen seinen Thron umstellt, und den umgarnt, der männlich gegenhält. Wer soll nun Recht behalten. wie sollis werden mit diesem Kampf von Nacht undLicht anfErden? Soll stets der Lugengeist und seine Rotten, in Macht und Ueberzahl, der Wahrheit spotten? Soll. obis för ganze Völker geworden, das Unrecht. bleiben selbst an solchien orten? Selbst hier noch Strafe, hier noch Hohnesäffen der Freiheit edelste Vertreter treffen; Das Rechte siegt. das Unrecht bleibet nicht, die Weltgeschichte ist dies Weltgericht. Aus Grabesnächten ist der Herr erstanden, der diesen Spruch vertritt in allen Landen, Dess Engel einst durch alle Himmel fliegt: Dass vun der Feinde letzter sei besiegt, Zerstört der letzte Rest von Teufelsmackt, und die Urherrlichkeit zuruckgebracht!

4 juni 1842, sida 1

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