Aftonbladet – 19 mars 1863, sida 2

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Ö, dass ein Gustav Adolph aufständ vom goldnen . Stuhl, Die Hyder zu erschlagen in mitternächtPgen fuhl! Gedenket, tapfre Schweden, dass, Ener Banner stanr Auf Lieflands fetten Triften; an Finnlands gruänem Strand; Dass Euerm Wappenschilde manch Kleinod schnöd geraubt Die nordsche Riesenschlange mit ihrem Dop: pelhaupt; i Dass sie mit of nem Rachen, wie vormals, annoch neut. Vor Euern Thoren lieget und Euer Land bedräut! Ihr habet alte Scharten in Euerm guten Schwert, Und die da auszumerzen, manch Schwedenherz begehrt: Noch habt Ihr nicht vergessen die waffenmuthge eit, Wo Ihr, mit Russland kämpfend, gesiegt in jedem treit; Wo nie die Schweden fragten: Wie stark ist unser Feind ?4 Wo sie rur lächelnd sagten: Wo hat er sich vereint? Noch lebt in Euerm Schmerze die Schlacht von Pultawa, Wo Enver Karl, der Kiihne, sich siegverlassen sah: Noch zuckt die Hand am Schwerte, wenn Euch die Harfe spricht Von Gustavs grossen Thaten in flammendem Gedicht! Ihr Schweden und Normannen, so rafft Euch denn empor! Aus Field und Fiord und Holmen zermalmend brecht hervor, Dem zorngen Bergstrom ähnlich, der lange Zeit gehemmt, Vom Felsen niederschäumet und Alles iberschwemmt! Es kennen Eure Banner cen Weg nach Sid und est, Ihr habt sie ja getragen zu manchem Siegesfest ; Noch hallen weleche Lieder in fernem Himmelsstrich Vom tapfern Gothenheere, gefährt von Alarich; Und Dieterich, der Grosse, warf seiner Waffen Glanz Bis zu der Griechen Veste, dem herrlichen Byzanz! Helvetiens starke Söhne sind im Bewusstsein stolz, Dass ihrer Freiheit Bogen entstamt demselben Holz, Das auch in Dalecarlien die feste Wurzel schlug, Und gegen Vogtesdinkel vertheidigte Wars doch die schwedsche Jugend, verei Friesenland, Die bis zum griinen Rheine ruohmvollen Durchbruch fand; Und die dann aufwärts ziehend bis zu dem Lande chwyz, Hoch auf den Alpen baute der Freiheit starken Sitz! Wohlan! mannhafte Schweden! erneuert jene Zeit! Die nordsche Kraft erbrause in alter Herrlichkeit! Schickt Eure tapfre Jugend, si sehntsich längst darnach, Sobieskis tapferm Enkel, der seine Kette brach! In Polens finstern Wäldern erschall das Schwedenhorn, Und trag zu Russlands Ohren biederner Männer Zorn! Aus ihrer Blicke Flammen, im wilden Waffentanz, Erheb sich, weithinleuehtend, der Heldenthaten Glanz, Der wie des Nordlichts Schimmer, die dunkle Nacht erfreut, Und mit der Freiheit Rosen die Länder iiberstreut! Fr. N.

19 mars 1863, sida 2

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