Aftonbladet – 1 augusti 1860, sida 1

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pre Bad Homburg ST bei Frankfurt a. M. i Die Quellen Homburgs, von dem berälimten Professor Lieblg analysirf, wirken erregend, tonisch, auflösend und abföhrend; sie dethålige ihre Wirksamkeit in-allen Fällen,owo es-sich-darum-handelt diegestörten Functionen des Magens und des Unterleibes wiedör herzustellen, indem:sie einen eigenthämlichen Reiz auf-diese Organe ausäben, die abdominale Circulation in Thätigkeilt setzenyound.die Verdauungsfähigkeit regeln. i Mit vielem Erfolge -findet ihre. Auwendung statt: in chronischen-Krankheiten der Dräsen des Unterleibs, namentlich der Leber und Milz; bei Hypochondrie, Urinleiden, -Steiny-bel der Gicht, bei: Gelbsucht, bet Hämorrholdalleiden und Verstopfungen, so wie bei allen den mannigfachen Lelden, die iliren Ursprung aus erhöhter Retzbarkeit der Nervenherleiten. sing de 9 Von sehr durchgreifender Wirkung ist der innere Gebrauch-desWassers, besonders weni es frisch an der Quelle getrunken wird; die Bergluft,-die Bewegung, die Zerstreuung,-das-Entferntseyin-vönallen Geschäften und jedem Geräusch des Städtelebens, unterstätzen die Heilkraft dieses herrlichensMineralwassers: Molken werden yon Schweizer Alpen-Sennen des KantonsAppenzell:aus-Ziegenmilelv durch doppelte Scheldung zubdereitet, und in der Fråhe an: den Mineralquellen, sowohl-allein, als in-Verbindung wmit den verschiedenen Hineralbrunnen, verabreicht. id Ausser dem Badehause, worin die Mineralwasser-, so wie Fichtennadel-Båder gegeben werden, findet man EE auch gut eingeriehtete Flussbäder, welche In håufigen. Fällen wesentlich zur Förderung der Brunnenkur eilragen: j Das grossartige Conversationshatus, welches das ganze Jahr -hindurch geöffnet-bleibt; enthält prachtvoll decorirte Råume, elnen grossen Ballund Concertsaal, einen-Speise-Salony Kaffee und Rauchziinmer, mekrere geschmackvoll ausgestattete Conversationssäle, wo Trente-et-Quarante-und Roulette unter Gewäbrung aussergewölnlicher Vortheile aufllegen, Indem Ersteres mit einem halben Refalt und Letzteres mit einem ZTero-gespielt Wird. Die tägliche Bankeinlage am: Trenteset-Quaranteist auf 300;060--Frankens-dasMaximunr auf 12,000 Eranken festgeselat. — Das grosse Lesecabinet stebt deni Paublikum unentgeltlich-geöffnet und önthält die-bedeutendsten deutschen, französischen, englischen, italienischen, russischen, polnischen und holländiseben politischen und belletristisehen Journale, Der elegante Restatrationssalon, woselbst-nach der Karte gespelst wird, fölet aävf die schöne Asphalt-Terrasse des Kurgartens. — Table dhöte fundetium ein Uhr und am fönf Uhr statt; d:e Restauration ist dem råhmlichst bekannten Hause Chevet aus Paris anvertraut. s Das Kur-Orchester spielt dreimal: des Tags, Mergens. an den Quellen, Kachmittags im Musik-Pavillon des: Kurgartens undAbends im? grossen Ballsaale; es zäblt 43 ansgezeichnete Musiker, worunter xornebwmlich die Herren. P-.aq uis und. Schlotmann, erste Hornsoli von der italienisehen Oper zu Paris, sowie Herr Delpech, Cornet-å-pistons, .aus Paris, zu nenuen sind. 4 Jede Woche finden Reunions, Bälle, sowie Concerte der bedeutendsten durchreisenden Känstler statt. Durch die Verbindung von Post, Eisenbahn, Omnibus c. ist Bad Homburg nur: eine Stunde von Frankfurt enifernt. -Binhen Kurzem wird auch die Eröfföung der directen Eisenbabn zwischen Homburg und Frankfurt a: M.Å. stattfinden, und dieFabrt-alsdann in zwanzig Minuten zaråckgelegt werden... — ena

1 augusti 1860, sida 1

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