Aftonbladet – 12 oktober 1843, sida 4

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STORT LOTTERI I WIEN den 48 November 1843, hvarvid bortlottas det präktiga BHerregodset och Slottet Berghs, beläget i nedra Österrike, eller, om så önskas, 400 st. Stats-Obligationer af år 4839, och kontant 4125,000 FI. W. W. och det stora nybyggda Wärdesluset Tabor, beläget vid Donaubryggan i Wien, eller 400 st. Esterhazer Obligationer och kontant 57,50D FI. W. W. samt flere bivinster från 20,000 till 1000 FI. W. W. Beschreibung des Schlosses Berghof. Wer kennt das bimmlische Lilienfelderthal nicht, welches in Hinsicht auf seine Lage, Umgebungen, seinen herrlichen Fluss, seine Fruchtbarkeit und Naturäppigkeit das schönste Thal in Oesterreich genannt zu werden verdient? Hieräber herrscht nur Eine Stimme. Und auf dem schönsten Punkte dieses schönen Thales, auf einem mässigen Hägel, die ganze Gegend beherrschend, äberall geseben und iäberall hinsehend, liegt der Berghof, von dem die Bewohner des Thales selbst laut rähmen, dass er ihbre herrliche Gegend noch verschönert. Der Flächenraum dieser Besitzung betrögt 40 Joch 64000 Quadrat-Klafter an Aeckern, Wiesen, Weiden, Waldungen und Gärten. Dieses ganze Besitzthum ist arrondirt, und seine Grundstäcke, rings um das Lustschloss liegend, werden von einer Seite von dem klaren, rapiden, dahber auch nie zufrierenden Traisenflusse, von der anderen Seite von den eigenen und fremden Hochwäldern begränzt. Das Lustschloss verbindet Schönheit der Formen von Aussen mit der grössten Bequemlichkeit von Innen. Es besteht in vortreMchen Kellern, in Felsen gebauen, zu ebener Erde aus einer Vorhalle, Käche, Speiseu. Obstkammer, einem grossen Salon u. drei grossen Zimmern, dann in jedem Stockwerke aus einem grossen Sale und vier Zimmern, welche alle Sonne Luft und die Aussicht in das Thal und die dasselbe begränzenden Alpen haben. Von Aussen ist das Schloss mit einer Colonnade, einer Terasse und einem Balkon geziert, Mit dem Schlosse in Verbindung stehen auf jeder Seite ein mit demselben in Einer Flucht gebautes grosses Glashaus, in welches man unmittelbar aus den ebenerdigen Gemächern zehen kann. Mittelst eines sehr schönen Gitters ist auch pin sehr grosser Hof eiogefriedet, und zwei Scitentracte mit dem Schlosse in Verbindung gesetzt. Diese beiden Seiteniracte enihalten, und zwar jener rechts eine Wagenschupfe, einen Kuhstall und einen Pferdestall, jener links eine Holzschupfe und die Gärtnerwohnung. Die meisten Gemächer sind heizbar. Der Gartlen, 40: Joch 2ross, enthält äber 1200 grosse Obstbäume, vicle grosse Linden, Eschen, Erlien, Fichlen u. S. Ww., ist daber sehr schattig, und der so tippigen Vegetation wegen an Biumen aller Gattungen reich. Er hat auf dem Hiägel mehrere kleine Thäler, einen Teich und einen sehr ergiebigen Steinbruch. Das frischeste, von den höberen Gebirgen geleitete Quellwasser springt in einen Bassin vor lem Lustschlosse 3 Klafter hoch, und fliesst aus einem steinernen Brunnen im Hofe desselben immerwähbrend fort. An lem Fusse des Hägels, auf welchem das Lustschoss stebt, iegt das kleine und froundlich gelegen? Dörfehen Lilienfeld,

12 oktober 1843, sida 4

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