BLANDADE ÄMNEN, An Demoiselle JENNY LIND. Natur, als Abglanz hoher Reinheit, ist erheberd, Wenn sie im Diademe ihrer Glorie stralt —, Wenn sie, in Bläthendäöften lieblich uns umschwebend, Uns Zauberbilder schenkt, von Gottes Hand gemabhlt. Wer bebt in tiefer, heilger Ehrfurcht nicht zusammen, Wem sehwellt das Herz nicht wunderbar in stiller Nacht, Wenn hoch aus dunkler Wölbung goldne Sterne flammen, Ein Bild der Herrlichkeit in ihrer Stralenpracht; Wer jubelt nicht empor, wenn purpurn sich die sonne Durch alle Lebensadern der Natur ergiesst, Aus ihrem Feuerblick Gesundheit, Lieb und Wonne, Gleich edlem Nektar, sanft durch alle Herzen fliesst? — So giebVs hienieden viel des Grossen und des Schönen — Wohin der Blick, wohin die Phantasie auch schweift. Melodisch hallts dem Ohr in wunderbaren Tönen, So bald Apollos Hand ins Gold der Saiten greift, Und die Magie der Tonwelt jeder Brust verkändet, In der ein Herz fär Harmonie und Wohllaut schlägt, Durch sie das bessere Geföhl in uns entzändet, Woraus die That entkeimt, die goldne Frächte trägt. Prum lasst uns seinen Schöäölern Feierblumen pfläcken, Und dankbar winden sie zu einem Ehrenkranz, Um ibn als Ehrenschmuck auf dessen Haupt zu dröäcken, Dem cinen Strahl Er lieh von seinem Götterglanz. Wer ist wohl unter uns, dem wir aus voller Seele Dies anspruchslose Opfer unsers Dankes weihn? — Dir, Jenny! Jenny, dir! — des Nordens Philomele — Dir winkt der Edelschmuck — der Ehrenkranz ist Dein! Jn-EF—s.