Aftonbladet – 8 mars 1837, sida 3

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(Insändt,) An Friederike Bremer nach Durchlesung ihrer letzten Arbeit: Grannarna., Was ists, das uns in deinem Phantasiegebilde So mächtig anzieht — so ergreift — bewegt? — Sind es der Fluren Pracht — die wonnigen Gelilde — Das frische Leben, das sich darin regt? — Ist es der Zauberklang der reingestimmten Saiten, In welche deine Hand Accorde greift, Wovon der Wiederhall selbst durch die fernsten Weiten Wie zarte Aeolsharfenklänge schweift? — Ist es die Kunst, die, herrlich hier entfaltet Das Aug entzickt durch ihren Farbenglanz? — Ist es der Lilienduft, der in dem Ganzen waltet? — Ist es der Musen holder Göttertanz? — Wohl ists von Allem etwas — doch das Eine, Was sich in deinem Bild am schönster malt, Das Reine, Zarte, Sanfte, was ich meine, Das wie ein Stern aus blauem Himmel strahlt, Das wie der guten Menschen Lichtgedanke Hoch unsre Seele schwellt in Lust und Schmerz, Wie Traubengold durchs Laub der Weinbeerramke Beim Kuss Auroras gliht — es ist — — dein Herz! Julin-Fabricius.

8 mars 1837, sida 3

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