Aftonbladet – 15 maj 1863, sida 1

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Sommer -Saison 1863. bei Frankfurt a. M. Die Heilkraft der Quellen Homburgs macht sich mit grossem Erfolge in allen Krankheiten geltend, welche durch die gestörten Funktionen des Magens und des Unterleibs erzeugt werden, indem sie einen wohlthätigen Reiz auf diese Organe ausiiben, die abdominale Circulation in Thiätigkeit setzen, und die Verdauungsfähigkeit regeln; auch in ehronischen Leiden der Dr fe Unterleibs, namentlieh der Ecber und Mil bei vi der Gelbsucht, der Gicht c., sowie an Ursprung aus erhöbter Reizbarkeit reifender achen Krankheiten, die ihre allen den mannig H st der Gebrauch der Homburger Mineralwasser von durehg r Nerven herleiten, Wirkung. a Frische Filllung ist stets zu haben bei Herrn G. A. Richter zur Apotheke Morian in Stockholm. Im Badehause werden Mineralwasserund Fichtennadel-Bäder gegeben, und ebenso findet man hier gut eingerichtete Fluss-Bäder. Molken werden von Sclhwciser Alpensennen des Kantons Appenzell aus Ziegenmilch dureh doppelte Scheidung zubereitet, und in der Friihe an den Mineralquellen, sowohl allein, als in Verbindung mit den verschiedenen Mineralbrunnen, verabreicht. Das grossartige Conversationshaus bleibt das ganze Jahr hindurch geöffnet; es enthält prachtvoll decorirte Riäwne, einen grossen Ballund Concertsaal, einen Speisc-Salon, mehrere geschmackvoll ausgestattete Spielsäle, sowie Nuffeeund Rauchzimmer. — Das grosse Lesekabinet ist dem Publikum unentgeltlich geöffnet und enthält die bedeutendsten deutschen, fransösichen, englischen, itulienischen, russischen, polnischen und holländischen politischen und belletristischen Journale. Der elegante Restawrations-Salon, woselbst nach der Karte gespeist wird, fuhrt auf die schöne Asphalt-Terrasse des Kurgartens. Die Restauration ist dem rähmlichst bekannten Hause Cheve s Paris anvertraut Das Kur-Orchester, welches 40 jusgeneishnete Musiker zählt, spielt dreimal des Tags, MorEn a den Quellen, Nachmittags im Musikpavillon des Kurgartens und Abends im grossen allsaale. Bad Homburg befindet sich durch die Vollendung des rheinischen und Bairisch-Oesterreichischen FEisenbahnnetzes im Mittelpunkte Europas. Man gelangt von Wien in 24 Stunden, von Berlin in 135 Stunden, von Paris in 16 Stunden, von London in 24 Stunden, von Brissel und Amsterdam in 12 Stunden vermittelst directer Eisenbahn nach Itomburg. Achtzehn Zige gehen täglich zwischen Frankfurt und Homburg hin und her, — der letzte um 11 Uhr —und befördern die Fremden in einer halben Stunde; es wird denselben dadurch Gelegenheit geboten Theater, Conceite und sonstige Abend-Unterhaltungen Frankfurts zu besuchen.

15 maj 1863, sida 1

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