Aftonbladet – 31 maj 1861, sida 1

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NE Bad Homburg omien sen bei Frankfurt a. M. Die Beiikraft der Quellen Homburgs macht sich mit en Erfolge in allen Krankheiten seltend, welche durch die gestörten Functioneri des Magens und des Unterleibs erzeugt werden, indem sie einen wohlthätigen Reiz auf diese Örgane ausäben, die abdominale Circulation in Thätigkeit setzen, und die Verdauungsfähigkeit regeln; auch in chronischen veiden der Dräsen des Unterleibs, namentlich der!Leber und Milz; bvi der Gelbsucht, der Gicht te, sowie bei allen den manuigfacken Krankheiter, die ihren Ursprung aus erhöbter Reizbarkeit ler Nerven herleiten, ist der Gebrauch der komburger Mineralwasser von durchgreifender Wirkung, Im Badehause werden Mineralsasserund Fichtennadel-Bäder gegeben, und ebenso findet man hier gut ingerichtete Flussbäder. H Molken werden von Sehweizer Alpensennen des Kantons Appenzell aus Ziegenmileh durch döppelte ;cheidung zubereitet, und in der Fröhe an den Mineral uellen, sowohl allcin, als in Verbindung mit den verschiedenen tineralbrunnen, verabreicht. i Das grossartige Comversationshaus, welches daå ganze Jahr hindurch geöffnet bleibt, enthält prachtvoll iecorirte Räume, einen grossen Ball: und Concertsaal, einen Speise-salon, Kaffeeund Rauchrimmer, nehrere : geschmackvoll ausgestattete Conversationssäle, wo Trente-et-Quarante und Roulette unter Gewährung ussergewöhnlicher Vortheile aufliegen, indem Ersteres mit tinem halben Refait und Letzteres mit cineni Zero espielt wird. Die tägliche Bankeinlage am Trente-et-Quarante ist au! 300,060 Franke-, das Maximum auf 12,000 ranken festgeselkt. — Das grosse Lesekabinet ist dem Publikum unentgeltlich geöffnet und enthält die bedenendsten deutsehen, franrösicken, englischen, italienischen, russisehen, polnischen und holtändisehen olitischen und belletristischen Journale. Der elegante Iestaurations-Salon, woselbst nach der Karte gespeist ird, föhrt auf die schöne Asphalt-Terrasse des Kurgartens Lie Restauration ist dem rähmlichst bekannten Hause hevet aus Paris anvertraut. Das Kur-Orchester, velches 40 ausgezeichnete Musiker zählt, spielt dreimal des Tags, morgens an den Quellen, achmittags im Musikpavillon des Kurgartens und Abends ica ein Ballsaale: Bad Homburg ist durch die Eisenbabn-Verbindung gleichsam veine Vorstadt Frankfarts geworden; 20 Zöge gehen lich hin und her — der let te um 44 Uhr Abends — und befördern die Fremden in einer halben Stunde; es wird enselben dadurch Gelegenheit geboten, Theater, Concerte und sonstige Abend-Unterhaltungen Frankfurts zu besuehen. Homburg befindet sich durch die Vollendung: des åsnen und Baierisch-Oesterreichischen Eisenbahn-Netzes n Mittelpunkte Europas. Man gelangt von Wien in 24 StunHefitvon Berlin in 45 Stunden, von Paris in 46 Stunden, oh London in 24 Stunden, von Bräössel und Amsterdam in 4! Ständen vermittelst direoter Eisenbahn nach Homburg.

31 maj 1861, sida 1

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