S SN . S -Saisoi omng ön Bad Hombur g mn aison ; bei Frankfurt a. M. Die Quellen Homburgs, von.:dem berähmten Professor Liebig analysirt, wirken erregend, tonisch, auflösend und abföhrend; sie bethätigen ibre Wirksamkeit in allen Fållen, wo es sich darum handelt die gestörten Functionen des Magens und des Wnterleibes wieder herzustellen, indem sie einen eigenthinmlichen Reiz auf diese Organe ausiäben, die abdvminale Circulation in Thåtigkelt;setzen; und die Verdaunngsfäbigkelt regeln. Mit:vielem Erfolge findet ilire Auwendung statt: in chronischen: Krankheiten der Dräsen des Unterleibs; naimentlich der-Leber und Milz; beiHypockoudrie, Urinlelden, Stein, bel:der Gicht, bei Gelbsueht, bel Hämorrhoidalleiden. und; Verstopfungen; so wie. bei: allen den manmigfachen Leiden, die ihren Ursprung aus -erhöhter Reiz-barkeit der. Nerven herleitens You sehr. durchgreifender Wirkung ist der innere Gebrauch des Wassers, besonders wenu es frisch an der Quelle getrunken wird; die Bergluft, die Bewegung, die Zerstreuung, das Entferniseyn von allen Geschäflen und jedem Geräuseh des Städtelebens, unterståtzen die Heilkraft dieses herrlichen Mineralwassers. y Molken werden von Schweizer AlpenSennew des Kantons Appenzell aus Ziegenmilch durch doppelte Scheidung zubereitet;: und: in der :Frihe an den Mineralquellen, :sowohl -allein, als in Verbindung mit -den verschiedenen Mineralbrunnen;:-verabrelcht. Ausser dem Badehause, worin die Mineralwasser-, so wie Fichtennadel-Bäder gegeben werden, findet man fr auch. gut eingerichtete Flussbäder, welche in häufigen Fällen wesentlich zur Förderung der Brunnenkur eitragen. t Das: grossartige Conversationshaus, welches das ganze Jahr hindurch geöffäet bleibt, onthålt prachtvoll decorirte Råume, einen grossen Balls und Concertsaal, einen Spelse-Salon, Kaffee--und Rauchzimmer, mehrere geschmackvollansgestattete Conversationssälg, wo Trente-et-Quarante und Roulette unter Gewäbrungaussergewöhnlieher. Vortheile. autliegen, indem Ersteres mit einem halben Refalt und Letzteres mit einem Zero gespielt wird. Die tägliche-Bankeinlage am; Trente-et-Quarante St anf 300,000Franken, das Maximum auf 12,000 Eranken festgeselat, -— Das grosse Lesecabinet steht dem Publikum unentgeltlich geöffnet, und enthält die bedeutendsten deutschen, französtsehen, englischen, italienischen, russischen, polnisehen amd shollåndiscken politisehen untbelletristisehen Journale. Der elegatite Restaurationssalon, woselbst nach der Karte gespeist wird, fibrt auf dieschöne AsphaltTerrasse des Kurgartens.o-— Table dhöte findet um ein Uhr und um fönf Uhr statt; die Restauration ist döm råhmlichst-bekannten Hause Chevyet åus Paris ånverträut. Das Kur-Orchester spielt, dreimal: des. Tags, Morgens an den Quellen, Kachmittags im Musik-Pavillon des Kurgarlens und Abends im grossen Ballsaale; es zählt 43 ausgezeichnete Musiker, worunter vornehmlich die Herren Paquis und Schlotmann, erste Hornsoli von der italienischen Oper zw Påris, sowie Herr Delpech, Cornet-å-pistons, aus Paris, zu nennen sind. E x Jede Woche finden Reunitons, Bälley sowle Concerte der bedeutendsten durchreisenden Känstler statt, Durch die Verbindung von Post, Eisenbahn, Omnibus Tc. ist Bad Homburg nur: eine Stunde yon Frankfurt entfernt. : Binnen Kurzem wird auch die Eröffnung der directen Eisenbahn zwischen Homburg und Frankfurt a, M. stattfnden, und die Fahrt: alsdann in zwanzig: Minuten zurickgelegt werden.