Aftonbladet – 28 juni 1858, sida 1

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N SA ; J -MaI OM eASOR Bad Homburg omm ason bei Frankfurt a. M. Die Quellen Homburgs, deren Analyse von dem, beröhmten Professor Liebig stattgefunden hat, sind erregend, tonisch, auflösend und abfährend; sie bethätigen ihre Wirksamkeit in allen Fällen, o es sich dårum bhändelt, die gestörten Functionen des Magensund des Unterleibes wieder herzustellen, indem sie einen eigenthömlichen Reiz auf diese Organeausiben, die abdominale Circulation in Thätigkeit setzen, und die Verdaungsfähigkeit regeln. Mit vielem Erfolge findet ihre Anwendung statt in chronischen Krankheiten der Driisen des Unterleibs, namentlich der Leber und Milz. bei Hypochondrie, bei Urinleiden, bei. Steinybei der Gicht, bei der Gelbsuckht, bei Hämorrhoidalleiden und Verstopfungen, so wie bei allen den makrnigfachen Leiden, die ihre Ursprung aus erhöhter. Reizbarkeit der Nerven herleiten. Von sehr durchgreifender Wirkung ist der innere Gebrauch des Wassers, besonders wenn es frisch an der Quelle getrunken wird, und die Bergluft, die Bewegung, die Zerstreuung, das Entferntseyn von ållen Geschäften und jedem Geräusche des Städtelebens, unterstätzt die Heilkraft dieses herrlichen Mineralwassers. In der unmittelbaren Umgebung der Stadt befindet sich eine auf das Sorgfältigsteeingerichtete MolkenundKaltwasser-Anstalt. Letztere zeichnet sich insbesondere durch die in ibrer Temperatur von 8? R. stets gleichbleibende, ausnehmend reine Gebirgsquelle aus, indem dieselbe in der Anstalt entspringt und unmittelbar aus dem Schosse der Erde bei einem 20 Fuss hohen Falle mit voller Kraft und Frische in die Badepifcen sich ergiesst.. Von grosser Wichtigkeit ist diese Anstalt för Alle, welche in Folge von Stockungen in den Organen des. Unterleibs an Congestionen nach Kopf und Brust leiden und bei denen neben dem inneren .Gebrauche der Homburger Mineraljuellrn die wohlthätigen Wirkungen des kalten Wassers in Form von Douche-, Regen-, Strahl-, Staub-, Wellen-, Sitsder Vollbäder indicirt sind. Dio Molken werden von Schweizer Alpen-Sennen des Kantons Appenzell aus niggenmilch durch doppelte Scheidung zgbercitet und frisch und varm in der Frihe im Park der Mineralquellen för sich, wie in Verbindung mit den verschiedenen Mineralbrunnen verabreicht Ausser dem Badehauser, worin die Mineralwasser, so wie auch Fichtennadel-Bäder gegeben werden, findet man hier. auch gult eingerichtete Flussbäder, welche in häufigen Fällen :wesentlich zur Förderung der Brunnenkur: beitragen. i EA grossartige Conversations-Haus, welches das ganze Jahr hindureh geöffnet bleibt, enthält prachtvolle Säle, welche allgemeine Bewunderung erwecken. Es:enthält einen Ballsaaly einen -Concertsaal, viele geschmackvoll decorirte Cönversations-Säle, wo Trente-et-quarante und Roulette: unter Gewährung aussergewöhnlicher Vortheile aufliegen, indem das Trente-et-quarante mit einem halben Refait und das Roulette mit einem Zero gespielt wird. Ferner ein grosses Lesecabinet, das unentgeltlich fär das Publikum geöffnet ist, und wo die bedeutendsten dentschen, französischen, englischen, polnischen, rusischen und holländischen ;piitisehed? und belletristischen Journale gehalten werden, ein prachtvoll decorirtes Hafrep tänd ein chzimmer, die auf eine schöne Asphalt-Terrasse des Kurgartens föbren, und ejnen iSpeise-Sälon, Vv K eh Uhr undvuni ffönft Uhr: Tablesd höte ist, deren beitung-dem beräbmten Herrn vet aus Påris ibergeben wi ; SÅ -) Dasiråhkmlichst bekanniv IKur-Örchester spiolt. dreimial des Tags. nelleft, Nächnittags i Musik-Pavillon des Kurgartens und Abends im -grossen Ballsaale: 3 luft ; Jede Wochbfiiden Reuniöns; Bällejrwodie gowähltedt deutendsten--durebreisenden Kunstler. stalt-O EE ik a Bad Homburg ist nur eine Stunde durch die Verbindung von Post, Eisenbahn, Omni jehuterät så e dgr OSA LE SN Badegesellsehaft sich. versamm TD Fränktärt;

28 juni 1858, sida 1

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