gemehrt bat, ist auch Homburg selbst in jeder Beziebvng förtgeschritten; neben der alten ist eine neue Stadt erstanden, mit prächtigen Hötels, schönen Privat-Wohnungen, die dem Fremden alen möglic!ea Comfort gewänren, und die mit den berihmtesten Bädern in Bezvg auf Bequem!i hkeit und Luxus rivalisiren. Die wabrbaft romantischbe und pittoreske Gegend ladet za Spaziorgängen nach dem nahen Taunnsgebirge ein. Zur neuen prachtvollen Parkanlage ist ier Plan durch den Königlich Preussisehen Garten-Director Lenne geliefert, und die Arbeiten an derselben sind schon sesentiich vorangeriickt. as grossartige Conversations-Haus, weckes das zanze Jahr hindurek geöffnet bleibt, ist noch darch den neuen Anbau vn zwei grossen sehr Praehtrvoilen Sälen bereichert worden, vnd erweckt allgemeine Pewcnierung. Es enthält einen Balisaal, eicen Conzertsaal, viele reschniackval!l dekorirte Conversatiens-såle, wo Pouiette und t-erte et quarante mit namhaften Vörihbeilen fur le Sp e:endon vor anderen Banken gespielt wird, ein grosses Lesekabinet, das unentgeltlich för das Publikum geöffnet st, und wo die bedeutendsten deutsehen, französischen, englischen, russischen und holländisehen politi schen und be ietristischen -Journale gehalten serden, ein zanz neu und sebr prachtvoll decorirtes Kaffeeund ein Hauchzimmer, die anf eine schöre Aspbalt-Terrasse des Zurgartens fähren, und einen Spese-Salon, wo um ein CAr und um fört Uhr Table dhöte ist. Das räbmli-bst bekannte Hur-Orehester ven dreitzig Mitgliedern spislt dreimal des Tags: Morgens an fen Qnellen, Nachmiltags im Musik-Pavilion des Kurgartens und Abends im grossen Ballsaale. Jede Wocke linden Revnions, Bäle, wo die gewählteste Badegesellschaft sich versammelt, und Conzerte der kedeutendsten durchreisenden Kinstler statt Bad Homburg ist nur eine 8tunde, durch die Verbiadung ven Post, Eisenbahn, Omnibus c., von Frankfurt entfernt. Die Sommer-Saison fär dieses Jahr beginnt nit dem 1. Mai 1854. 1