Aftonbladet – 11 maj 1854, sida 1

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die ven der Uuregelmäåssigkelt der Verdauungsfone:lonen berrähren. Ven sehr durchgreifender Wirkung ist der innere Gebrauch des Wassers, besonders wenn es frisech an der Quelle getrunken wird, und die Bergluft, die Bevegung, die Zerstreuung, das Entfernseyh vöd allen Geschäften und lem Geräusche des Städtrlebens, unterstätzt die Heilkraft dieses herrlichen Mineralwassers Hisrzn komm! noch eine Molkenanstalt, welche in einem parkähnlichen Garten ia der unmittecbarsten Umgeh der Stadt angelegt ist. Es werden jeden Morgen sowohl hier in einem elegant eingerichteten Pavillon, als auch in den Brunnenanlagen dic frisch bereiteten Ziegenmolken verabreicht. Im demselben Garten hat man auch cin frisches Gebirgswasser iu einem Sturzbade gefasst. Ausser dem neuen Badehause, worin die MineralWasser-Bäder gegeben werden, findet man hier auch gut eingerichtete Flussbåder, welche in häufigen Fällen we sentlieh zur Förderung der Brunnenkur beitrag n. Mit dem Rofe Hemburgs, der sich seit 13 Jahren stets gemehrt hat, ist auch Hemburg selbst in jeder Beziehung fortgeschritten; neben der alten ist eine neue Stadt erstanden, mit prächtigen Håtels, schören Privat-Wohnungen, die dem Fremden al:en möglichen Comfort gewähren, und. die mit den beräbmtesten Bädern in Bez.g auf Bequemlichkeit und Luxus rivalisiren. Die wabrbaft romantische und pittoreske Gegend ladet zu Spaziergängen nach dem nabhen Taunnsgebirge ein. Zur neuen prachtvollen Parkanlage ist der Plan durch den Königlich Preussischen Garten-Director Lenne geliefert, und die Arbeiten an derselten sind schon wesentlich vorangeräckt. Das grossartige Conversatiens-Haus, welches das ganre Jahr hbindurch geöffnet bleibt, ist noch durch den neuen Ånbau von zwei grossen sehr prachtvollen Sälen bereichert worden, und erweckt allgemeine Bewunderung. Es entbält einen Ballsaal, einen Conzertsaal, viele geschmaekroll dekorirte Conversattiens-säle, wo Roulette und trente et quarante mit namhaften Vortheilen för die Spielenden vor anderen Banken gespielt wird, cin grosses Lesekabinet, das unentgeltlich fär das Publikum geöffnet ist, und wo die bedeutendsten deutschen, französischen, ena!ischen, russischen und holländisehen politischen und belletristischen Journale gehalten werden, ein RAMI meu und sebr prachtvoll decorirtes Kaffeeund cin Rauchrimmer, die auf eine schöne Aspbalt-Terrasse des urgartens fibren, und einen Speise-Salon, wo um ein Uhr und om fönf Uhr Table dhöte ist. Das räbmlicbst bekannte Kur-Orchester ven dreltig Mitgliedern spielt dreimal des Tags: Morgens an len Quellen, Nachmittags im Musik-Pavillon des Kurgartens ind Abends im grossen Ballsaale. Jede Woche flinden Reunions, Bäille, wo die gewäbhlteste 3adegesellschaft sich versammelt, und Conzerte der bedeuendsten durchreisenden Känstler statt. Bad Homburg ist nur eine Stunde, durch dic Verbindung on Post, Eisenbabn, Omnibus c., von Frankfurt entfernt. Die Sommer-Saison fir dieses Jahr beginnt nit dem 1. Mai 18514. EE

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