(insändt.) Maltineenlied, för J. P. Mäöl:ers deutsche Morgenzirkel; geschenkt von Wilhelmine. (Mel. Frisch auf zum fröhlichen Jagen Frisch auf, aus tiefem Schlummer! Aus seinen Fesseln frei! Er trögt nur Schwär und Kummer In sciner Hand von Blei. Frisch auf zum frohen Leben, Mit Lust und Kraft und Muth! Auf, auf zum fleissgen Streben Fär Ehre und för Gut! Des Schlafes Mohnkranz bläöhet; Doch Frächte trägt er nie. Ach! Morgenroth schon glihet. Willst dus verschlafen? ... wie? Sieh! goldne Trauben blinken Hoch an des Himmels Rand, Und holde Genien wWinken Mit lilienweisser Hand. Sie winken aus der Ferne, Zu Thätigkeit und Muth; Und wir, wir folgen gerne sn or Der Arbeit Strudelfluth, Denn Gottes Auge lächelt Ja sonnenklar darin Und Gottes Odem fächelt Uns sanft um Stirn und Kinn. Auf! — Es ist Frihlingsonne Die an dem Himmel graut. Auf! er ist Freud und Wonne, Was aus dem Blicke schaut. Der Fräöhling und der Morgen ... Welch schönes Engelpaar. Sie scheuchen alle Sorgen Hinweg auf immerdar. Drum lasst uns fruöh erwachen Zum Fleiss, zur Thätigkeit! Nicht nur zum Scherz und Lachen Mahnt uns die Frählivgzeit. Ist doch in unserer Bunde Die Ordnung eingewählt; Sie, die in jeder Stunde Die goldne Waage hält.! Sie ist der Freude Schimmer, Der Arbeit Schaffnerin; Denn waltet sie nicht immer Ist keine Schwingkreft drin. Drum sei sie hoch gepriesen! Sie ist des Lobes werth. — Auf! — Eoss Thränen fliessen, Die Sonne wiederkehrt. —