Aftonbladet – 3 maj 1845, sida 3

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pe ån ch rrbod vid Tyska kyrkan och Svartmangatan. Das Driburger Mineralwasser. Schon der beräbhmte Leibarzt ZIMMERMANN sprach cs ans, uniI nach ihm ist es voa den grössten Aerzten Deutschlands bestätigt: dass unter allen versendeten Stahlwassern das Driburger das leichtverdawlichste sey, und dass man, wo ein so kräftiges Wasser sich den ersten Wegen so befreundet erweise, von dessen Gebrauch die gläcklichsten WirAllerdingst hat auch die Chemie kungen erwarten därfe. 1 die in der Heiiquelle Driburgs, ausser dem beträchtlichen Eisengehalt, einen solchen Reichtum von salinischen Bestandtheilen, Kohlensäure und kohlensaurem Gas entdeckt, und a!le diese Bestandtheile in so gläcklicher, inniger Verbindang befunden, dass eg hierdufch einigermassen erklärlich Wird, wie es jahrelang aufbewahrt, ja mehrere Ma! die Linie passirend, zu fernen Welttheilen versandt, dennoch mit urspriänglicher Kraft acflösend, stärkend und belebend den Körper durchdriagt. Wo andero Stahlwasser Erhitzung, Betänbang, Congestionen nach Kopf und Brust und Verstopfung veranlassen und dennoch ein solches Stärkangsmittel erWwänscht wäre: da versuche man das Driburger Wasser! Zu einer halben bis eiaer Pinte nächtern, unter langsamo Waadeln im Freien, viertelständig cin Glas — vielleicht mit einem Esslöffel heisser Milch versetzt — getrunken, dann noch nach dem letzten Glase ein Ständchen bis zum ersehnten Frähstä ke gewandelt — und man wird einen reicheren -Stuhlgang, vermehrten Appelit,steigendes Lebensgefänl, kurz einen heiteren Tag erleban! Drei bis sechs Wochen fortgesetzt, bewirkt eine solche Trivkcur, was von jahbrelangem Mediciniren vergeblich erwarlet Wurde. Es löst sich zunächst der Schleim in den Luftwegen und im Darmcanale, es erfolgt leichter Auswurf und Stuhlgang, ohne zu schwächen. Alsdann wird es dem Blut -einverleibt, welchez; befeuert und belebt vom Geiste des koblensauren Eisens, eine kräftizere Ernährung aller Theile und ein neues Leben dem Nervensystem vermittelt. Der gereinigte und gestärkte DarmJeanal duldet nun nicht länger verstopfenden Schleim mit Jseinen lästigen Insassen, den Wärmern; ja selbst den Bandwurm sah man häufig nach der Driburger Cur abgehen. Die stockende Circulation das Unterleibes wird frei, das Blut fliesst ungehindert durch alle Organe, und die kalten Extremitäten bekommen neue Wärme. Belästigende BlähunIgen und Magensäure verschwiaden, der Kopf wird heiter und schmerzenfrei und neue Lebenslust und Trieb zur Thätigkeit erwacht am Morgen nach der gesunddarchschlafenen Nacht. Unter diesen Umständen wird im Driburger Mineralwasser das kräftigste und doch mildeste Miitel gefunden: bei allgemeiner Schwäche , nach langwierigen Krankheiten, erschöpfenden Wochenbetten und Selbststillen, bei der Bleichsucht, Hysterie, Hypochondrie, Hämorrhoidalleiden, Magenkrampf, wo es schlechthin specifik wirkt, Säure, Verstopfung, Verschleimung ; Meastruationsfeblern, weissem Fluss, Blasencatarrh, in vielen Fällen von Impoteaz und Unfruchtbarkeit, bei häufigen Pollutionen, Schrophelna, bei Gicht und Rheumatismas ohne Erethismuas etc. Wenn schon das versendete Driburger Wasser solche Wirkungea hervorbringt, wie viel mehr mass es an der Quelle, im Verein mit den treMichen Bädern, leisten! Hier findet der Curgast jährlich eine ausgesuchte Gesellschaft in dem schönen Driburger Thale, wohin jotzt die bequemsten Chauseen fähren, eine Wohlbsetzte Tafel, ausg Suchte bibmische Musik, Spiel und bquem? Wohnung. Einena unschätzbaren Zuawachs s2ioes Heilapparats hat schliesslich der Curort Driburg durch die Hersterquelle und die hier neuerrichteten Scluwefelschlammbäder gewonnen , Wwodurch jetzt einer ganz neuen Classe von Kranken, welche weder die Stahlquelle noch die Stahlbäder angezeigt sind. in Driburg Hei! und Genesung zu Theil wird Altes und Neues iber diesen Curort 6ndet man in: Edm. Nesselli examen fontis sal br. Driburgensis åc. 1744, B. WW. Rödders Beschreibung des zu Driburg, im Hochstifte Paderborn gelegenen Gesundund Stablbrunnens. 41757. Beroldingens Phys. chemischo Beschr. des Gesundbr. zu Driburg. 4783. J. F. Gemlin in Crelts neussten Entdeckungen in der Chemie. 1783. St. 410. J. F. Westrumös Beschr. des Miner.-Wassers zu Dribarg. Erfurt, 4788. Dessen kleine phys. chem. Abhandlungen. B. 2. H. 2. Leipz , 4788. J. D. Brandis Anleitung zum Gebrauch des des und Brunnens. 47992, Ueber die Wirkungen der Eisenmittel im Allgemeinen und des Driburge insbesondere. 1803. ger Wassers uadicani in Hufelands Journal. B. 44. H. 2, Jriäckmann in Baldingers neuem Magazin fär Aerzte, 4789, H. 4 Driburger Ba. Iufeland in seinem Journal 21 B. H. 3. oo practische Uebersisht der vorzäglichsten Heilquel!en Deutschlands. 41815. . ÅA. Ficker in Hufelands Journal. 1815 u. a. O. — — Driburger Taschenbuch B.4. 4814. B.2 1816. W: Ficker Ucber die Wirkungen der eisenbaltigen Heilquellen. insbesond. der Driburger und Herster. 41828. . Th Brick in Hufeland und Osanns Journal, 4834. St. 6. 1832 St. 5. 1833. St. 2 in Caspers med. Wochenschrift. B. 4. — in Vaderlandsche Letteroeffeningen, 4833. sanns, Stuckes u A. neueren Schriften äber Mineralwasser. Bestellungen auf das Driburger Mineralwasser werden irch die Brunnea-Aministration zi Driburg bei PaderTn in Westphalen auf das promptleste besorgt. Neun ganze Pfund schwere) Pintsboutcillea, oder zwölf halbe (2 and schwere) Pintsbouteillen kosten auf der Stelte 4 aler,

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